Lang ist’s her

6. März 2012

Ein Blog, das nicht befüllt wird, ist relativ sinnlos.

Ich habe schon länger überlegt, ob ich diesen Blog schließe und stattdessen auf meine Twitter- oder Google-Plus-Präsenz verweise. Denn aktuell habe ich mit meinem Job bei evolaris sowie meinem Zweitjob als orientalische Tänzerin und Lehrerin so viel zu tun, dass ich mich daheim am liebsten irgendeiner dummen Fernsehsendung zur Berieselung hingebe (derzeit am liebsten Navy C.I.S. oder sogar Austria’s Next Topmodel – ja, soweit bin ich schon).

Dennoch möchte ich meine kleine Gedankenablage offen halten, denn vielleicht kommt mir ja hin und wieder doch ein intelligenter Gedanke, den ich niederschreiben möchte.

So zum Beispiel möchte ich berichten, wie es mit der Google-Plus-Page von mir als Tänzerin läuft…

Experiment: Google+ Page für eine Orientalische Tänzerin

15. November 2011

Als am Montag Abend Google+ seine Pages, also Firmenseiten, gelauncht hat, war ich zufällig online. Ich habe gerade die Texte für meine neue Tanz-Website geschrieben und nebenbei die Tweets und Facebook-Nachrichten gesehen. Motiviert wie ich war (und weil bei den Texten nicht viel weiterging), habe ich für mich als Orientalische Tänzerin sofort eine Google+-Seite angelegt. Voilà: Isabel – Bauchtanz in Graz.

Zuerst einmal: Es geht ganz einfach. Nach Auswahl der Kategorie war die Seite eigentlich schon da und wartete darauf, befüllt zu werden. Die ersten Basis-Infos waren schnell eingetragen und auch das erste Statusupdate war rasch geschrieben. Auch die Fotogalerie ist sehr ansehnlich gestaltet und ist meiner Meinung nach hübscher als das Pendant auf Facebook. Allerdings mangelt es bei Google+ noch an einigen wichtigen Funktionen. Zum Beispiel gibt’s (noch) keine Vanity URLs. Und Seiten können derzeit nur von einer Person administriert werden. Sehr gut beschrieben sind die aktuellen Mängel hier. Ein weiterer, sehr interessanter Blogbeitrag über Google+ Pages für Unternehmen ist dieser hier.

Was für mich, die ich Google+ gern für meine Kommunikation nutzen würde, wichtig ist: Welche Inhalte poste ich als Tänzerin? Wie mache ich potenzielle Interessenten auf die Seite aufmerksam machen? Wie kann ich die dynamische Google+-Seite mit meiner statischen Website verknüpfen? Bringt mir Google+ überhaupt etwas?

Fragen, die ich in durch “learning by doing” klären möchte. Dies wird mein Experiment für die nächsten Wochen.

Ich werde Google+ vorerst mal als provisorische Website nutzen (meine Tanz-Website ist gerade in Entstehung). Und ich werde Updates posten, die einerseits meine Interessensgebiete “Orientalischer Tanz” und “Social Media” sinnvoll verknüpfen, sowie Neuigkeiten aus meinem tänzerischen Leben zeigen.

Sechs Followers hab ich schon ;-)

I survived Graz-Marathon 2011!

10. Oktober 2011

Gestern, am 9. Oktober, war ich zum ersten Mal beim Graz Marathon dabei. Natürlich nicht bei den gesamten 42,195 km – das wäre dann doch etwas heftig gewesen. Aber ich hab die 10,5 km als Teil einer Staffel hinter mich gebracht. In meiner neuesten persönlichen Bestzeit, mit viel Spaß und Motivation für weitere Laufbewerbe!

Nächstes Event, bei dem ich mitmachen möchte: Der Grazer Silvesterlauf am 31. Dezember 2011 (duh!).

Und was hab ich beim Graz Marathon für die Zukunft gelernt?

  • Vorher mehr Trinken oder doch etwas zu trinken mitnehmen. Es gab zwar Labestationen an der Strecke, aber wenn man ehrgeizig ist, will man sich da nicht lange aufhalten. Außerdem ist das arglose Wegschmeißen der unzähligen Plastikbecher irgendwie… unnötig.
  • Vorher mehr Trainieren (bis zum Silvesterlauf sind’s noch etwa 12 Wochen – da geht beim Training schon was), vor allem längere Strecken, damit die 10 km locker aus der Hüfte weg gehen ;-) Ich hab hier ein paar nette Trainingspläne entdeckt – mal schauen, wie konsequent ich sie durchziehen kann.
  • Lippenbalsam mitnehmen. Wegen des salzigen Schweißes auf meinen Lippen und dadurch, dass es kalt war und wir immerhin 7 Stunden herumgestanden und -gelaufen sind, waren meine Lippen offen. Aua!
  • Nichts Wichtiges in der Garderobe abgeben. Leider war die Garderobe beim diesjährigen Graz-Marathon ein Reinfall. Offenbar schlecht organisiert und dann auch noch bei der Ausgabe etwas zu locker. Unser Rucksack mit dem Gewand zum Wechseln, einigen Kleinigkeiten, aber Gott sei Dank keinen Wertgegenständen wurde offenbar an eine falsche Person ausgegeben. Sehr enttäuschend und frustrierend! Also besser eine Begleitperson organisieren, die mit wärmender Kleidung bei Start/Ziel warten.
  • Weniger grantig dreinschauen. Auf den Fotos sieht man, wie glücklich (not!) ich bei Kilometer 8 bin. Gaaaaaanz entspannt bleiben und mal lächeln, wenn einer mit der Kamera kommt ;-)
  • Musik mitnehmen. Es kommt natürlich auf die Strecke an, aber bei meiner Staffelstrecke war der letzte Teil menschenleer und vor allem musikleer. Musik motiviert mich und spornt mich an – ohne Musik geht’s nur halb so gut.

Nun dann: Keep on running!

 

“Stay hungry. Stay foolish.” – Steve Jobs (1955-2011)

6. Oktober 2011

Ich war noch nie ein Fan von Apple. Die Firma war mir stets unsympathisch, ich bin eher der Open-Source-Typ. Das einzige Apple-Gadget, das ich besitze, ist ein ungefähr sechs Jahre alter iPod in blau. Geschenkt bekommen. Zu Weihnachten. Mittlerweile weiß ich nicht mal mehr, wo das Ding herumliegt, weil ich zum Musikhören nur mehr mein HTC Desire nutze.

Aber zugegebenermaßen hat Apple dank des Erfindergeists von Steve Jobs (nicht nur) eine Branche revolutioniert. Steve Jobs’ Visionen und Arbeitsweise waren einzigartig, sein Mut und seine Beharrlichkeit waren es auch. Trotz aller Kontroversen um ihn und um “seine” Produkte – er war ein großartiger Unternehmer und kreativer Denker.

“Remembering that I’ll be dead soon is the most important tool I’ve ever encountered to help me make the big choices in life. Because almost everything — all external expectations, all pride, all fear of embarrassment or failure – these things just fall away in the face of death, leaving only what is truly important. Remembering that you are going to die is the best way I know to avoid the trap of thinking you have something to lose. You are already naked. There is no reason not to follow your heart.” – Rest in Peace, Steve Jobs.

links for 2011-09-22

22. September 2011